Projekte

Die Marte Meo Methode - eine wertvolle Unterstützung für verschiedene Berufe

Hier finden Sie eine kleine Auswahl an Marte Meo Einsatzmöglichkeiten inkl. Rückmeldungen der TeilnehmerInnen.

Kinderheim Titlisblick, Luzern

                         
    

 

Seit 2014 wird im Titlisblick mit der Marte Meo Methode gearbeitet. Marte Meo wird im Titlisblick vielseitig genutzt und eingesetzt (siehe Video`s). Im Januar 2017 startet eine neue Gruppe Practitioner. Sieben Personen haben den Colleague Trainer abgeschlossen und sind beratend für Mitarbeitende und Eltern tätig. Eine weite Gruppe von sieben Mitarbeitende absolviert im Moment die Ausbildung zum Marte Meo Colleague Trainer.

 

 

Scharans, Stiftung Scalottas
Marte Meo im Kompetenzzentrum für Menschen mit Behinderung

Seit April 2014 werden Leitende und Mitarbeitende aus verschiedenen Wohngruppen in der Stiftung Scalottas mit Marte Meo geschult. Sie lernen unterstützendes Verhalten bewusster wahrzunehmen und anzuwenden. Die Filmsequenzen werden kleinschrittig angeschaut und das hilft den Mitarbeitenden die BewohnerInnen und ihre Ressurcen und Bedürfnisse besser kennen zu lernen. Im Mai 2017 hat bereits die vierte Gruppe mit der Marte Meo Anwenderausbildung (Practitioner) gestartet. Fünf Personen haben die FachberaterInnen-Ausbildung/Colleague-Trainer erfolgreich abgeschlossen und beraten Mitarbeitende direkt vor Ort. Weitere drei Mitarbeitende begannen mit der Ausbildung im Mai 2017.

Was hat sich in Deiner Arbeit durch Marte Meo verändert/Wovon hast Du am meisten profitiert?
Ich kommuniziere bewusster/Anschluss und Kontakt ist so wichtig/Warten lohnt sich immer/ich beobachte aufmerksamer/ich benenne mein Handeln und merke, dass es dem Bewohner hilft/meine eigene Handlung auf Film zu sehen und zu reflektieren/ich habe nun mehr Geduld/mehr Verständnis für die BewohnerInnen/Happ Happ Momente nehme ich bewusster wahr

Foto: 10.12.15

Eindrücke der Teilnehmenden in Stichworten nach den ersten Marte Meo Ausbildungstagen:
Kleine Änderungen, grosse Wirkung -
Kontakt herstellen - Analyse ohne Wertung - eigenes Verhalten analysieren - positive Formulierung (nid schimpfa) - Fokus auf "was ist vorhanden" - Ressourcen erkennen - Schritt für Schritt - Positives verstärken - Details beobachten - eindrücklich - Achtsamkeit
Foto: 14.11.14

Marte Meo im Rettungsdienst

Marcel Manigk ist Feuerwehrmann und absolvierte zusätzlich die Ausbildung als Rettungsassistenten. Während dieser Zeit absolvierte er die Marte Meo Anwenderausbildung. Er hatte das Ziel seine komunikativen Fähigkeiten zu erweitern und dadurch mehr Sicherheit im Umgang mit kranken und verunfallten Menschen in Akutsituationen zu erlangen.

Lesen Sie hier ein Interview über seine Erfahrungen.

Interview vom 2.11.2015

 

Spitalexterne Pflege
Marte Meo Anwenderausbildung

Rückmeldung der Teilnehmerinnen:
Ich nehme Situationen bewusster wahr. Schwierige Situationen gehe ich anders an und löse sie Schritt für Schritt.
Ich achte bewusster auf Reaktionen meiner KlientInnen.
Marte Meo ist sehr praxisorientiert, das schätze ich sehr.

Ich achte mehr auf Details, gebe jeweils Schritt für Schritt Anleitungen und kündige meine Handlung an, damit der Patient informiert ist was als nächstes geschieht. Bei Demenzerkrankten stelle ich weniger Fragen.         

Praxis für Ergotherapie
Marte Meo Anwenderausbildung für Ergotherapeutinnen und Logopädinnen in der Praxis von Petra Leisinger,
Ergotherapie Rheinfelden

Rückmeldungen:
Ich habe mehr Worte, kommuniziere bewusster und kann eine Beziehung auch zu den Eltern aufbauen.
Es ist toll, in den Filmen meine Entwicklung zu sehen.
Ich bin jetzt anders in der Therapie, ich warte mehr ab um zu sehen, was das Kind macht und kann das positiv werten.

Auf den Filmen habe ich meine eigenen Fortschritte gesehen, das hat gut getan.
Es hat eine Entwicklung stattgefunden, die ich wirklich in meinem Arbeitsalltag spüre.

Alterspflege-Institution Kanton Bern, Schweiz
www.martemeo-dahlia.ch Herzogenbuchsee, Huttwil, Niederbipp, Wiedlisbach

Trotz vieler institutioneller Veränderungen wurde das grosse Projekt "Marte Meo" in der Alterspflege im Frühling 2011 gestartet. Das gesamte Personal absolviert die Ausbildung Marte Meo AnwenderIn.
Mit Hilfe der Videoanalysen werden Unterstützungsmöglichkeiten im alltäglichen Umgang mit den BewohnerInnen und Angehörigen aufzeigt, die den anspruchsvollen Beruf erleichtern und so auch zum bestmöglichen Wohlbefinden der BewohnerInnen der Institution beitragen.

Rückmeldungen:
Lernende: wenn etwas nicht klappt mit einer Bewohnerin, überlege ich mir schnell, welches Marte Meo Element ich bewusster anwenden könnte. So funktioniert es meistens auch. Mich freut es sehr, wenn ich bei den Bewohnern ganz kleine Sachen sehe, mit denen ich Erfolg habe. Dann gehe ich mit Freude nach Hause...
Pflegeassistentin: Ich spreche nicht gut Deutsch, ich hatte Angst vor dem ersten Film. Dann habe ich aber gemerkt, dass die Bilder mir helfen, die Bewohner besser zu verstehen.
Dipl. Pflegefachfrau HF: In der Eile habe ich den Bewohnern jeweils zu viele Informationen auf einmal gegeben. Nun achte ich darauf, dass ich eins nach dem anderen sage. Die Bewohner machen viel besser mit.
1. schweizerischer Marte Meo Fachtag in Wiedlisbach, Maria Aarts überreicht Sonja Jörg, stv. Pflegedienstleitung das Zertifikat als Marte Meo Fachberaterin. In der Zwischenzeit wird Sonja Jörg zur Marte Meo Supervisorin ausgebildet.
 

Fachklinik Bromerhof

In dieser Mutter- Kind Klinik werden PsychologInnen, SozialpädagogInnen, LehrerInnen und andere Berufsgruppen zu Marte Meo AnwenderInnen und einige auch zu TherapeutInnen ausgebildet. Eltern und Kinder werden so in einer gemeinsamen Sprache bestmöglich unterstützt.

Rückmeldungen:
Bilder machen es leichter, bei extrem schwierigen Interaktionen kleinste, positive Momente sichtbar zu machen.
Ich achte noch stärker als bisher auf die Ressourcen der Patientinnen.
Mein Blick auf die Details wurde geschärft. Marte Meo hilft mir besser auf Kinder einzugehen.

Akademie Gesundheitsberufe Bodensee-Oberschwaben
Artikel: Marte Meo im Akutspital

Projekt in der Pflegeschule:
9 SchülerInnen für Krankenpflege haben sich entschieden, an einem Projekt mit der videounterstützten Methode Marte Meo teilzunehmen. Kurze Videosequenzen aus dem Pflegealltag werden durch Claudia Berther und Dr. Hartmut Hägele (beide Marte Meo Supervisoren) ausgewertet. Somit bekommen die TeilnehmerInnen ein massgschneidertes Feedback. Mit dieser Methode haben sie die Chance, sich im direkten Kontakt zum Patienten wahrzunehmen und ihr Verhalten zu reflektieren.

 

Rückmeldungen der Lernenden:
Wir würden es begrüssen, wenn Marte Meo im Schulunterricht integriert werden könnte. Vorallem haben wir im Umgang mit Patienten mit agressivem Verhalten und dementen Menschen profitiert. Das Projekt hat Spass gemacht und war sehr motivierend.
                                         

Ende November 2010: Geschafft!
Wir gratulieren euch zur bestandenen Marte Meo Praktiker/ (Anwender) Ausbildung im Akutspital! Mit viel Elan und Einsatz habt ihr diese Ausbildung gemeistert!

Ein herzlicher Dank geht auch an die Patienten, die Lehrerinnen, die Stationsleitungen und an den Datenschutzbeauftragten. Sie alle haben dazu beigetragen, dass wir dieses Projekt durchführen konnten.